Pinselheinrich aus meinem Keller geborgen

Ich habe einen Schatz im Keller gefunden. Oder wirkte gar das Gesetz der Anziehung? Seit dem Stadtspaziergang mit den „Ladies“, denke ich an Heinrich Zille. Längst schon wollte ich das Zille-Museum im Nikolaiviertel besucht haben. In meinem Kopf blitzte hin und wieder der Gedanke auf, dass ich doch irgendwo ein Zillebuch hatte. Ich sehe förmlich das rote Cover mit der schwarzen Schrift vor mir. Habe ich es etwa bei einer übermotivierten Aufräumaktion entsorgt? Oder gar nur geträumt? Es spukte in meinem Kopf; doch der Alltag lenkte mich ab.
Als ich die Winterdekoration in den Keller gebracht habe, fiel es mir wieder ein. Also schaute ich in die verstaubte Bücherkiste. Ja. Hurra! Ich habe es gefunden! Ein echter Schatz. Als ich das Buch als Jugendliche geschenkt bekam, dachte ich „was für'n oller Schinken“. Es ist tatsächlich ein alter Schinken. „Das Zille Buch“ herausgegeben von Hans Ostwald unter Mitarbeit von Heinrich Zille. Mit 223 meist erstmalig veröffentlichten Bildern. Copyright 1929 by Paul Franke Verlag Berlin.

Ihr könnt euch denken, welchen „Schmöker“ ich jetzt lese und in welches Museum ich als nächstes gehen werde. Zumal sich dieses Jahr der 90. Todestag Heinrich Zilles jährt.

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