Wie wild ist Wandern in den Nationalparks der Abruzzen?

Detlef, du hast im Mai eine Wanderreise durch das wilde Herz von Italien erlebt. Welche Wanderung, zwischen dem Majella-Nationalpark und dem Nationalpark Abruzzen, war die „wildeste“?
Die Wanderung um Pescasseroli, im „Parco Nazionale D’Abruzzo“. Die Natur ist ursprünglich und unberührt. Hier lebt auch der marsikanische Braunbär. Aber einem Bären sind wir nicht begegnet. Dafür waren wir zu muntere Wanderer.

Foto: Detlef Redetzki

Welche Wanderung war die anstrengendste?
Das war der Weg vom Bergdorf Scanno nach Pescasseroli. Dafür brauchten wir ca. 8 Stunden. Der Weg in den Abruzzen-Nationalpark führte uns durch die blühende Flora bis oberhalb der Baumgrenze, wo wir glatt auch in den Schnee kamen.

Foto: Detlef Redetzki

Grafik: Gerd Schreier

 

Grafik: Gerd Schreier

Welche Wanderung war dagegen ganz entspannt?
Die Wanderung um Caramanico Terme. Dieser Ort gehört schon zum Majella-Nationalpark, dem Muttergebirge der Abruzzen. Die Weite und Ruhe der abgeschiedenen Bergwelt zog immer wieder auch Eremiten an, sich hier niederzulassen.

Foto: Detlef Redetzki

Wie fit waren die Wanderer?
Die Wanderer der Reisegruppe waren zwischen 55 und 70 Jahre. Wer gerne Rad fährt und sich im Alltag bewegt, schafft die Touren gut. Alternativ kann man auch von Scanno nach Pescasseroli mit dem Bus fahren.

Welches war das schönste Hotel?
Besonders charmante Gastgeber und typisch italienisches Flair haben wir in Scanno, im Hotel „Grotta dei Colombi“ erlebt; sehr empfehlenswert.

Foto: Detlef Redetzki

Was war eine kulinarische, italienische Spezialität?
Das waren die Fleischspieße „Arrosticini“ vom Grill. Arrosticini all’abruzzese sind aus Lammfleisch und sehr lecker mariniert und gewürzt.

Foto: Detlef Redetzki

Was gehört, während der Wanderung, in einen leichten Rucksack?
Bewährt haben sich eine Regenjacke und Regenhose, ein Ersatz-T-Shirt, natürlich ein Powerriegel und gefüllte Trinkflasche, Pflaster und Taschentücher. Der Rucksack selbst sollte einen Regenschutz haben. Und natürlich gehört eine gute Kamera dazu, um die abwechslungsreiche, wilde Natur zu fotografieren.

Danke für die schönen Fotos und die spannende Reisebeschreibung.

Übrigens: Die Reise wurde bei "Geograf Exkursionen" gebucht.

Hier alle Informationen dazu: Abruzzen Wanderreise

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